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16.05.2016
Brandbekämpfung mittels Aerosol

Nachdem Brandmeldesysteme inzwischen bereits zur Standardausrüstung von modernen Schienenfahrzeugen gehören, machen aktuelle Anforderungen auch mehr und mehr eine Brandbekämpfungseinrichtung erforderlich. Je nach Anwendungsfall sind dabei unterschiedliche Systeme sinnvoll. Das kann Wassernebel (Hoch- oder Niederdruck), Gase oder auch Aerosol sein. Besonders in Technikbereichen, die in Schienenfahrzeugen in den seltensten Fällen dicht ausgeführt sind, kann eine Brandbekämpfungseinrichtung mittels Aerosol eine ausgesprochen attraktive Lösung darstellen. Ob bei Nachrüstungen oder auch im Neubau, die Vorteile sind augenscheinlich: einfache Systematik und damit geringer Einbauaufwand, keine druckführenden Teile, geringes Gewicht, wartungsfrei und damit unschlagbare Life-Cicle-Costs. Das Aerosol ist ungiftig und im Falle einer Auslösung ausgesprochen rückstandsarm und die Löschkartuschen sehr schnell wieder austauschbar, womit wir bei kurzen Fahrzeugabstellzeiten und wieder geringen Kosten sind. Von all den Eigenschaften überzeugt, greifen wir bei Bedarf gerne auf diese Art der Brandbekämpfung zurück.
Um bei der Wirksamkeit nicht nur auf Labortests zu vertrauen, wurde die Funktionsnachweisführung auch gemäß der ARGE-Richtlinie Teil 2  „Brandbekämpfung in Schienenfahrzeugen“ durchgeführt. Sowohl für die Anwendung in Schaltschränken, was mit relativ geringem Aufwand umsetzbar ist, als auch für Motorräume. Dafür wurde der Einbauraum und der Motor eines konkreten Projektes als Modell nachgebaut und die Versuche entsprechend den in der ARGE definierten Spezifikationen durchgeführt. Als Ergebnis kann jetzt auf ein entsprechendes Gutachten verwiesen werden, das auch als formale Bestätigung der Wirkungsweise des Aerosols dient.



 
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