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15.01.2015
110 Jahre Werkstätte Wien Inzersdorf - 15 Jahre RSI

Es war 1905, als die Compagnie Internationale des Wagons-Lits die Werkstätte in Wien errichtete, um auch am Brückenkopf Wien die laufende Wartung und Instand-haltung der eigenen Wagen sicherstellen zu können und auch die Wäsche für die damals boomenden Schlafwagen zu reinigen.
Bereits vor dem 1. Weltkrieg bestand die Anlage aus vier Hallen mit Stellplätzen für bis zu 30 Wagen. Wien galt nach Frankreich und Preußen als drittwichtigster Standort des Unternehmens, das 14 Standorte in Europa unterhielt.

Zwei Weltkriege und periodisch wiederkehrende Wirtschaftskrisen konnten dem Unternehmen nichts anhaben. Die Eisenbahn ist einer der Nervenstränge unserer Wirtschaft. Heute wie vor 110 Jahren ist die Effizienz und Sicherheit vor allem beim Transport schwerer Güter unschlagbar und als Personenverkehrsmittel ist die Bahn trotz Flugverkehr und Individualverkehr nicht wegzudenken. Im Gegenteil: Moderne ­europäische Konzepte verknüpfen Bahn- mit überregionalem Flugverkehr zu ressourcenschonenden, ganzheitlichen Lösungen.

Die Jahrtausendwende - führt uns in größtmögliche Eigenständigkeit.

Die Strukturwandel im Eisenbahnwesen gehen auch an dem internationalen Netzwerk, dem unser Unternehmen angehörte, nicht spurlos vorüber. Da wir aber stets ein profitabler Standort waren, der sich wirtschaftlich selbst erhalten konnte, wurde 2002 die Werkstätte Inzersdorf als Rail Services International Austria GmbH erstmals ein autarkes, eigenständiges Unternehmen. Ein Unternehmen, das sich auch 2015 eigenständig, innovativ und zukunftssicher präsentiert. Persönlicher Service, Verlässlichkeit und höchstes Qualitätsbewusstsein kommt eben nie aus der Mode, auch nach 110 Jahren nicht.

 
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