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1.10.2012

Swap-Body-Port – Logistik-Innovation für Aufbauten


Entwicklung einer einfachen, robusten und alltagstauglichen Lösung zum Umschlag von Wechselbehältern ohne Verladeanlage

 
Der Umschlag von Standard-Wechselbehältern vom Lkw auf die Schiene erfolgt normalerweise mithilfe von Kranvorrichtungen an den Terminals. Das neu entwickelte Swap-Body-Port-System ermöglicht nun eine Verladung ohne Großgerät oder Terminaleinrichtung.
Der Güterwagen verfügt über automatisierte, druckluftgesteuerte Hubvorrichtungen, mit deren Hilfe ganze Züge be- und entladen werden können. In der Praxis funktioniert das folgendermaßen: Der Güterwagen unterfährt die am befestigten Gleis aufgestellten Wechselbehälter. Sobald der Güterwagen so unter die Wechselbehälter gefahren ist, dass die Hubvorrichtungen in den Führungskanal greifen, wird der erste Hub durchgeführt. Sobald sich ein Wechselbehälter in der richtigen Position über dem Güterwagen bzw. über den Containerzapfen befindet, wird der zweite Hub ausgelöst. Die Standbeine des Wechselbehälters haben keinen Bodenkontakt mehr. Sie werden eingeklappt und die Hubvorrichtung abgesenkt, so dass alle Wechselaufbauten gesichert für den Transport am Güterwagen abgestellt sind.
Voraussetzung: Der herkömmliche Containertragwagen muss einmalig um das System erweitert werden.
 
Anlässlich des Logistik-Forums Bodensee wurde, nach eineinhalb Jahren Forschungszeit, die Innovation präsentiert.
 
Wir sind stolz, an diesem spannenden Projekt unseren Beitrag geleistet zu haben!
Partner:

• Rhomberg Bahntechnik GmbH
• RTCA Rail Technology Cluster Austria
• RSI Rail Services International Austria GmbH
• TECHNOMA Technology Consulting & Marketing GmbH


Dieses Projekt wurde im Rahmen des IV2Splus „Strategieprogramm intelligente Verkehrssysteme und Services“ des BMVIT und der FFG gefördert.
 
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