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RSI bei ISR – Projekt erfolgreich umgesetzt
RSI Austria als kompetenter Partner für die Optimierung der Toiletten der Israelischen Staatsbahn (ISR).
 
Nachdem bereits im April 2011 der Probeeinbau eines verbesserten Antriebes der Behindertentoilettentüre in Reisezugwagen der Israelischen Eisenbahn (ISR) in Haifa erfolgte (siehe News v. 11.04.2011), stand jetzt der Serienumbau von 24 Behindertentoilettentüren an.


Die Herausforderungen waren spannend: nicht technisch, das war durch die gute Kenntnis der baugleichen Railjet-Toiletten bekannt, sondern vor allem organisatorisch waren viele neue Aspekt zu berücksichtigen:

-   Wie schaut es tatsächlich mit der Sicherheit in
    Israel aus?

-   Wann und wie kann im Depot der Israelischen
    Eisenbahn gearbeitet werden?

-   Sind alle notwendigen Materialien rechtzeitig
    vor Ort?

-   Wird es Probleme mit dem erforderlichen
    Werkzeug und Kleinmaterial bei der Einreise
    geben?

-   Wie wird die Verständigung funktionieren
    und wie lange wird der Aufenthalt in Haifa
    notwendig sein?
 
Vieles konnte bereits im Vorfeld geklärt werden, doch Einiges blieb ungewiss. Spannend also für die beiden RSI-Mitarbeiter, die anfangs sichtlich auch etwas Respekt zeigten. Doch gleich nach Ankunft in Tel Aviv und Fahrt nach Haifa waren die ersten Bedenken dahin und der Reiz des Neuen überwog.

Und es gab tatsächlich viel Neues zu entdecken: abgesehen von der Kultur und dem Kulinarischen waren auch die fremden Bräuche und Sitten interessant. So sieht schon eine Arbeitswoche anders aus, denn in Israel gilt nicht der Sonntag als arbeitsfreier Tag, sondern der „SABBAT“, der von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag dauert.

Und auch die Arbeitsdurchführung stellte uns vor neue Herausforderungen: die optimale Einstellung der Türen mit neuem Mechanismus gestaltete sich anfangs doch aufwendiger, als erwartet. Durch kurzfristige Anpassungen, in Absprache mit dem Toilettenhersteller, konnte aber rasch eine Lösung gefunden werden, die schlussendlich die reibungslose Umsetzung gewährleistete.
 
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch den Mitarbeitern der Siemens-Gewährleistungsstelle im Depot der ISR: die Unterstützung bei diversen kleineren ´Problemen´ war sehr hilfreich und vor allem die Koordination der Wagenverfügbarkeit mit der ISR wesentlich für die rasche und reibungslose Realisierung.
 
Nach genau einem Monat konnte das Projekt in Israel erfolgreich abgeschlossen werden und die RSI-Mitarbeiter die Heimreise aus einer „anderen Welt“ antreten.
 
War es für RSI Austria der bisher am weitest entfernte Arbeitseinsatz, so konnten daraus wertvolle Erfahrungen für die Abwicklung kommender Auslandstätigkeiten gewonnen werden. Sehr erfreulich und wichtig ist auch das Feedback der beiden, inzwischen von Israel begeisterten RSI-Mitarbeiter: „Für das nächste Israel-Projekt stehen wir sofort wieder zur Verfügung!“
 
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