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Versuchswagen "Railjet-Autotransporter" 07
10.2007

Von der ÖBB-Personenverkehr AG  wurde die Anschaffung von geschlossenen, eingeschoßigen Autotransportwagen geprüft, die bei den Railjet-Garnituren eingesetzt werden könnten.

In diesem Zusammenhang standen auch innovative Lösungen hinsichtlich der Fixierung von Autos und Motorrädern zur Diskussion, die mittels Versuchsfahrten unter realen Bedingungen verifiziert werden sollten.

Dafür wurde der Reisezugwagen 51 81 82-70 008-9 (Halbgepäckwagen) von RSI derart adaptiert, dass er mit Fahrzeugen bis zur Größe eines VW-Transporters beladen werden konnte.
Der Innenraum wurde zum Großteil ausgeräumt. Die Gepäckraumtrennwand gang- und stirnseitig inkl. Befestigungsträger, Elektro- und Luftleitungen, diverse Gestelle und Halterungen im Plafond und an der Seitenwand wurden ebenso demontiert wie die Einrichtung, die Gangtüren und die Zwischenwände von 5 Abteilen.

Die wesentlichste Aufgabe war aber die Herstellung einer entsprechend großen, stirnseitig befahrbaren Öffnung. Aus diesem Grund wurden die Übergangstüren demontiert und der Übergang, der Gummiwulst und die Schlussleuchten entfernt. In Zusammenarbeit mit einem Statiker erfolgte dann das Ausschneiden der Stirnwand und die entsprechende Versteifung mit Stahlträgern, um die statische Festigkeit weiterhin zu gewährleisten. Mit drei großen Metallplatten konnte die nun geschaffene Einfahrtsöffnung mit geringem Aufwand wieder verschlossen werden.

Auch die für den Boden vorgesehenen Blechprofilroste wurden angefertigt und entsprechend den Vorstellungen des Projektverantwortlichen bei den ÖBB montiert. Innovativ war auch die Konstruktion einer neuartigen Motorradhalterung – der Prototyp wurde von RSI angefertigt.













 
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